Du bist selbstständig, hast ein Start-up, ein Produkt, eine tolle Idee und willst damit in die Medien? Dann lies auf jeden Fall weiter. Denn in diesem Blogartikel zeige ich dir 5 Schritte auf, die dich in die Lokalzeitungen oder ins Radio bringen.

Und los geht’s …. Hier kommen deine 5 einfachen Schritte.

Schritt 1: Fang mit den Lokalmedien an …

Fragst du dich nun: „Warum?“ Verstehe ich. Vor allem, wenn du eher bestimmte Zeitungen oder Magazine aus deiner Branche favorisierst. Aber, die Lokalzeitungen oder das Lokalradio sind ein wunderbarer Einstieg in die Medienwelt. Und auch der Leichteste.

Du kannst dich prima an ihnen austesten und herausfinden, worauf Journalisten und die Redaktionen anspringen:

  • Wo fragen sie nach?
  • Was interessiert sie?
  • Worauf melden sie sich zurück?
  • Was für Fragen stellen sie?
  • Wie ist der Ablauf?

Selbst wenn du glaubst, über die Lokalmedien nicht viele deiner Wunschkunden zu erreichen. Versuche es trotzdem fürs Erste mit den Lokalmedien, um Übung zu bekommen und mit dem Thema Presse- und Medienarbeit warm zu werden. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – und diejenigen, die wahre Meister sind, haben ebenfalls im Kleinen angefangen.

Später kannst du dann alle Schritte auch auf deine Wunschmedien (Online-Zeitungen, Magazine, Radio, Fernsehen, etc.) anwenden.

Schritt 2: … und überlege dir eine persönliche Geschichte, …

Das Leben schreibt die besten Geschichten, das weiß auch jeder Journalist. Wenn du ihm also eine persönliche Geschichte von dir anbietest, was du selbst erlebt hast, wodurch du selbst gegangen bist, wie du es selbst gemeistert hast, dann wird auch der Journalist hellhörig und aufmerksam auf dich. Im besten Fall hängt deine Geschichte auch mit der Idee deines Business oder deines Produkts zusammen.

Hier ein paar Beispiele:

  • Du hast lange einen Elternteil gepflegt und hast durch diese Erfahrungen eine neue Business-Idee bekommen, die anderen Pflegenden die Arbeit erleichtern könnte.
  • Du warst eines Tages an einem Scheidepunkt deines Lebens und hast es daraufhin komplett umgekrempelt. Diese Erfahrung hat dich dazu gebracht ein Business zu gründen, mit dem du anderen Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, helfen möchtest.
  • Du machst etwas grundsätzlich anders, als alle anderen. Dein Produkt gibt es nicht zu kaufen, sondern du verschenkst es für eine bestimmte Zeit. In deinem Unternehmen arbeiten ausschließlich Flüchtlinge oder ihr habt gar kein Unternehmen, sondern arbeitet alle einzeln von zuhause und trefft euch lediglich einmal täglich über eine Online-Konferenz, weil bei euch das Thema „freie Zeiteinteilung“ Priorität hat.

Geschichten, die emotional sind, mit Werten oder ganz neuen Ideen zutun haben, finden Journalisten und auch die Leser/ Zuhörer/ Zuschauer immer spannend. Denn Geschichten sind wichtig für die eigene Weiterentwicklung und können andere zugleich ermutigen, inspirieren und in Bewegung bringen. Das beste Beispiel ist die Bibel.

Schritt 3: …mit der du den richtigen Journalisten kontaktierst, …

So, du hast eine Lokalzeitung ausgewählt, deine Geschichte … und nun mach bloß nicht diesen einen Fehler und schick deine Story einfach an redaktion@zeitung.de. Das ist ein ganz dicker Tipp!

Es ist wichtig, dass du deine Story an den zuständigen Journalisten für dein Themengebiet (Ressort) sendest. Ansonsten wirfst du deine Geschichte in einen Heuhaufen und bist dann leider die Nadel, weil Redaktionen täglich hunderte E-Mails an ihr Redaktions-Postfach zugeschickt bekommen.

Finde also heraus, wer dein Thema betreut und welche Themengebiete die Zeitung überhaupt hat. Welcher Name eines Journalisten wird im Impressum unter dem Ressort Sport, Lokales, Politik oder Wirtschaft aufgelistet? Welcher Name steht häufig am Anfang eines Artikels in dem Themengebiet, das dich interessiert? Diesem Journalisten solltest du am Ende deine Story vorschlagen. Das ist die wichtigste Aufgabe bei der Pressearbeit.

Dazu schaust du dir am besten nicht nur in der Woche die Zeitung an, sondern auch am Wochenende. Denn die Wochenendausgabe der Tageszeitungen beinhaltet in der Regel mehr Themen als in der Woche. Auch Wochenzeitungen konzentrieren sich in jeder Ausgabe auf bestimmte Themen (Gesundheit, Reisen, 50+, Kinder, etc.), wozu sie ihre Anzeigen verkaufen.

Schritt 4: … mit einer kurzen Mail oder einem kurzen Anruf, …

Die meisten Anfänger machen den Fehler, dass sie zu viele Informationen vorab liefern. Warum das ein Fehler ist, wenn der Journalist diese doch braucht, um deine Story interessant zu finden? Weil die meisten Journalisten nicht die Zeit haben sich lange Texte oder Mails durchzulesen oder sich lange am Telefon vollquatschen zu lassen.

Deshalb gilt auch hier: In der Kürze liegt die Würze. Schreib dem Journalisten eine Mail mit maximal drei Absätzen in der du deine Geschichte anklingen lässt. Das Gleiche gilt auch bei einem Anruf. Frag ihn: „Guten Tag, haben sie kurz Zeit für einen Themenvorschlag?“ Wenn er die hat, sag ihm in drei Sätzen, worum es bei deinem Angebot geht.

Schritt 5: … um ihm ein Interview oder ein Thema anzubieten.

Hast du den Schwerpunkt deiner Story dem Journalisten übermittelt, stell dich ihm in deinem letzten Satz außerdem gern als Interviewpartner zu diesem Thema zur Verfügung.

Das könnte grob so lauten: „Ich bin vor ein paar Jahren schwer erkrankt, habe diese aber besiegen können. Dadurch ist mein Wunsch entstanden, anderen Menschen mit dieser Krankheit zu helfen, weshalb ich heute Coach/Trainer/Entwickler bin. Ich stehe Ihnen gerne für ein Interview zu diesem Thema zur Verfügung und erzähle ihnen meine Geschichte.“

Der Journalist weiß sofort, worum es geht, wer du bist und kann dich direkt einem Thema zuordnen. Noch dazu hast du viel weniger Mühen und Zeitaufwand, weil du nichts Langes vorschreiben musstet und bekommst sofort ein Feedback.

Anstatt einer Story könntest du dem Journalisten auch einen konkreten Anlass liefern, über dich bzw. dein Thema zu berichten. Erinnere ihn zum Beispiel an einen Aktionstag (Valentinstag, Weltmusiktag, Tag des Bieres), der bald ansteht und biete ihm dich als Experten an. Dann sind deine Chancen sehr hoch, es in die Lokalzeitung zu schaffen.

Also, setz dich gleich hin und komm in die Umsetzung. Überlege dir, worüber du von dir erzählen könntest und zu welchem Thema. Schnapp dir die Lokalzeitung und finde den richtigen Ansprechpartner. Schreib in drei Sätzen auf, worum es sich handelt und was du ihm anbietest. Und dann raus mit der Mail oder dem Anruf!

Viel Erfolg!

Wenn du diese Tipps hilfreich fandest und gerne mehr davon willst und noch mehr darüber erfahren willst, wie du dich richtig an die Presse wendest, dann hole dir doch hier meinen Leitfaden als kostenlosen Hörkurs. Viel Erfolg damit!

Teile den Beitrag gerne, wenn du ähnliche Erfahrungen gemacht hast!

Mehr Tipps im Driveletter

Du möchtest weitere Tipps, Blogartikel, Freebies und Angebote erhalten?
Dann trage dich gerne in meinen Driveletter ein.

Hi, ich bin Rowena ...

Hi, ich bin Rowena ...

… gelernte Redakteurin, Journalistin und Texterin. Ich helfe Selbstständigen, mit ihrem Business in der Presse und online sichtbarer zu werden!